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DING DONG

wollen wir euch gerne etwas zeigen???

wie wir so hausen???

na dann kommt mal rein wenn ihr es echt wissen möchtet!!!

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Das alte Bergdorf oberhalb von  Sanremo brach 1887 bei einem Erdbeben zusammen. Einwohner die Trümmer und Ruinen verlassen und dem Verfall preisgegeben, wucherte die Vegetation, bis in den sechziger Jahren Künstler sich hier niederließen und mühsam, liebevoll und in  Eigenregie die Häuuser wieder aufbauten. Vom alten Bussana Vecchia sind nur noch  einige Mauerteile übriggeblieben Heute ist der Ort mit Ateliers und Kunsthandwerk eine Attraktion und in ganz Europa bekannt.

Bussana hat nur 60 Einwohner die ohne elektrischen Strom leben. Bussana entstand um das  Jahr 1050 auf der Höhe eines felsigen Bergkammes, wo ein Lehnsherr dieses  Gebietes, ein Mitglied einer italienischen herrschahtsfamilie , eine einfache Burg bauen  ließ. 1259 wurde Bussana von der Republik Genua erworben.
Gegen Ende 1300  nimmt die Zahl der Häuser und Bewohner stetig zu und die Kapelle der Burg wird zu klein. So beginnt der Bau der Kirche. Die Arbeiten sind 1404 beendet und der Tempel wir dem Kultus von S.Egidio geweiht. Die Einwohnerzahl erhöht sich weiter und zwei Seitenschiffe werden angebaut; diese Arbeiten dauern bis 1505. Im Jahre  1652 wird der grösste Teil des Kirchenschiffes abgerissen, um eine radikale stiländerung vom romanischen zum Barock vorzunehmen. Es werden die Säulen zu den  beiden seitenschiffen entfernt and es entsteht an den wänden sechs kapellen mit entsprechenden altaren. gerolamo comanedi, ein junger künstler aus Osteno wird  hier sein ganzes Leben mit bemerkenswerter Malerei und Stuckfeinarbeiten  verbringen. Ein Jahrhundert später ist es sein Neffe, der den selben Namen trägt, der Fresken und Stuck in den Seitenkapellen komplettiert. Im Jahre 1807 wurde die Fassade restauriert.

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Die ersten Erschütterungen des großen Erdbebens am 23.Februar 1887 erfolgten um 6.21 Uhr. Am 14.Juni 1889 wird der Grundstein des Rathauses gelegt:  Das neue Bussana wird geboren und der „Borgo antico“ ist definitiv verlassen.  1959 kommt Clizia nach Bussana Vecchio, ein Töpfer und Maler aus Turin, der  glaubt, in diesem zerstörten Borgo einen idealen Platz für ein Künstlerzentrum internationalen Ausmaßes gefunden zu haben.
1961 gründet er zusammen mit dem  Poeten Giovanni Fronte und dem Maler Vanni Giuffré die „Comunità Internazionale degli Artisti“. So beginnt ein Wiederaufbau der weniger zerstörten Teile, mit Beseitigung von Schuttbergen, mit geringsten Mitteln, ohne Strom, Wasser, Gas und Abwasserleitungen. Zu ihnen gesellen sich recht bald andere Künstler, auch  aus Frankreich, England, Deutschland, Österreich und Holland. Einige beschließen  hier zubleiben, andere nur zeitweise in Perioden. Ende der 60er Jahre hat die  Gemeinschaft an die 30 Künstler: Maler, Bildhauer, Töpfer, Schriftsteller,  Musiker, Schauspieler und Designer. Clizia verließ Bussana Vecchia, um eine staatliche Töpferschule in Castigliole d’Asti zu gründen.

Einige  verließen das Künstlerdorf mit dieser intensiven Erfahrung, andere ließen sich  einfangen von der Faszination and Magie dieses antiken Dörfchens und sind  geblieben.

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